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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakultät III - Prozesswissenschaften - Institut für Energietechnik / Dept. of Community Energy and Adaptation to Climate Change

Unsere Arbeit am Fachgebiet Community Energy and Adaptation to Climate Change
(CEACC) konzentriert sich auf systemische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und sozial-ökologisch gerechte Betrachtungen von Gemeinschaftsbasierter Anpassung an den Klimawandel (Community-based Adaptation to Climate Change) und Ansätzen zu Gemeinschafts-Energielösungen im globalen Süden. Durch kritische Analyse und ein interdisziplinäres Team aus Ökonomen, Ingenieuren und Sozialwissenschaftlern untersuchen wir wirkungsvolle und nachhaltige Konzepte, die im Zentrum die lokalen Bedürfnisse, Prioritäten und Ressourcen sehen. Wir kooperieren mit internationalen Partnern aus den Bereichen Forschung, Entwicklungszusammenarbeit, Privatsektor und öffentlichen Organisationen auf verschiedenen Ebenen. Mehr Informationen unter https://www.tu.berlin/en/ceacc.

Wir arbeiten mit der in Berlin ansässigen NGO Hudara gGmbH zusammen, die auch ein Konsortiums- und Projektpartner in Forschungs- und Innovationsprojekten ist, die CEACC koordiniert. Hudara ist eine unabhängige und unparteiische Organisation, die sich für Menschen einsetzt, deren Leben von Armut, Konflikten und Klimawandel betroffen ist. Die Projekte der Organisation konzentrieren sich auf Themen wie Gemeinschaftsentwicklung, friedliche Koexistenz, Wohlbefinden und psychische Gesundheit, Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel sowie soziale und ökologische Gerechtigkeit. Ziel aller Maßnahmen ist es, Debatten und Interventionen zu dezentralisieren, horizontale Kommunikationslinien zu stärken und eng mit den Menschen in der Gemeinschaft und lokalen Initiativen zusammenzuarbeiten. Mehr Informationen unter https://www.hudara.org.

Wiss. Mitarbeiter*in (d/m/w) - 80 % Arbeitszeit - Entgeltgruppe 13 TV-L Berliner Hochschulen

unter dem Vorbehalt der Mittelbewilligung

Aufgabenbeschreibung:

Die Aufgabenstellung der zu besetzenden Stelle bezieht sich sowohl auf die wissenschaftliche Arbeit zum Thema Gemeinschaftsbasierte Anpassung an den Klimawandel als auch zu Nutzungskonzepten von Projektergebnissen über den Projektkontext und die Projektpartner hinaus. Die Aufgaben werden in Zusammenarbeit mit der Hudara gGmbH erarbeitet.

Zu Gemeinschaftsbasierter Anpassung an den Klimawandel:
Schon jetzt sind 3,6 Milliarden Menschen von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Schätzungen zufolge werden voraussichtlich 1,2 Milliarden bis 2050 und 2 Milliarden Menschen bis 2100 gezwungen sein ihren Lebensraum zu verlassen. Oft werden diese Prozesse aus einer Top-down-Perspektive betrachtet, die bestimmte Aspekte vernachlässigt. Werden diese Bemühungen nicht durch Ansätze ergänzt, die von einem lokalen Standpunkt ausgehen, kann dies zu begrenzten Wirkungen der Anpassungsbemühungen führen, mit sozio-ökonomischen oder ökologischen Mängeln einhergehen und bei den lokalen Gemeinschaften auf Widerstand stoßen. Die gemeinschaftsbasierte Anpassung an den Klimawandel (CBA) setzt hier an. Jedes Projekt beginnt mit der Erarbeitung der Bedürfnisse und Anfälligkeiten, aber auch Ressourcen der betroffenen Gemeinschaft - nicht nur in Bezug auf die geografischen Klimaauswirkungen, sondern auch auf den sozialpolitischen Kontext. Indem sie auf lokalem Wissen und Kapazitäten, partizipativer und inklusiver Ko-Kreation und einem inter- und transdisziplinären Ansatz aufbaut, hat CBA das Potenzial, ein sozial gerechter, ressourceneffizienter und effektiver langfristiger Ansatz für eine kontextsensitive Anpassung an den Klimawandel zu sein.
Damit Konzepte partizipativ und inklusiv sind, müssen die betroffenen Gemeinschaften in jeden Projektschritt einbezogen werden - von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Bewertung der Wirksamkeit. Trans- und Interdisziplinarität erkennt die Existenz von und die Arbeit mit feministischen und indigenen Lebensweisen und Systemen der (Re-)Produktion von Wissen an. Dies bedeutet zwangsläufig, Machtverhältnisse und kritische Aspekte zu berücksichtigen, zu hinterfragen und entgegenzuwirken.

Erwartete Qualifikationen:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom oder Äquivalent) in ecological economics, Wirtschafts-, Umwelt-, Gesellschafts-/Sozialwissenschaften oder mit weitreichendem Bezug zur Klimaproblematik - mit überdurchschnittlichen Erfolgen
  • Gute Deutsch- und/oder Englischkenntnisse erforderlich; Bereitschaft, die jeweils fehlenden Sprachkenntnisse zu erwerben
  • Vorkenntnisse zur Thematik Anpassung an den Klimawandel bzw.
    Entwicklungsökonomik/Entwicklungszusammenarbeit sowie Vorkenntnisse der Anwendung verschiedener Forschungsmethoden (qualitativ bzw. quantitativ)
    Wünschenswert::
  • Vorkenntnisse zu Klimaresilienz
  • Französisch oder Arabischkenntnisse
  • Erfahrungen im Verfassen wissenschaftlicher Publikationen
  • Erfahrungen in der Mitarbeit in internationalen Forschungsprojekten

Hinweise zur Bewerbung:

Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer mit den üblichen Unterlagen (in einem zusammengefassten pdf-Dokument, max. 5 MB) per E-Mail an Prof. Dr. Boris Heinz unter contact@ceacc.tu-berlin.de.

Mit der Abgabe einer Onlinebewerbung geben Sie als Bewerber*in Ihr Einverständnis, dass Ihre Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert werden. Wir weisen darauf hin, dass bei ungeschützter Übersendung Ihrer Bewerbung auf elektronischem Wege keine Gewähr für die Sicherheit übermittelter persönlicher Daten übernommen werden kann. Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer Daten gem. DSGVO finden Sie auf der Webseite der Personalabteilung: https://www.abt2-t.tu-berlin.de/menue/themen_a_z/datenschutzerklaerung/ .

Zur Wahrung der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern sind Bewerbungen von Frauen mit der jeweiligen Qualifikation ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die TU Berlin schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit.